Am Ende dieser Broschüre angelangt, möchten wir zusammenfassen, was der Inhalt der vielen einzelnen Punkte beweist.
J.W. Stalin war weder ein Diktator noch ein Massenmörder, sondern er stand an der Spitze der sowjetischen Kommunisten, der sowjetischen Arbeiter und Bauern, in ihrem Kampf gegen die Ausbeuter, gegen die Bürokraten, gegen die Feinde des Sozialismus. Sein Kampf, seine Arbeit, sein Wirken als Führer der größten Partei der Welt trugen entscheidend dazu bei, den Sowjetmenschen Errungenschaften zu sichern, von denen die Arbeiter anderer Länder höchstens träumen konnten. Zu Beginn der fünfziger Jahre war der Sowjetstaat in vielen Bereichen bereits in der ganzen Welt führend, sei es auf dem Gebiet der Wissenschaft, wo man in der physikalischen und Steuerungstechnik eine führende Rolle einnahm, sei es auf dem Gebiet der Kultur oder des ganzen Sozialwesens. In jenen Jahren war der Lebensstandard der sowjetischen Arbeiter besser als jener ihrer Klassenbrüder in Westeuropa.
J.W. Stalin war weder ein Großmachtpolitiker noch ein Imperialist, sondern er führte konsequent und zielstrebig, vor und nach dem Weltkrieg, eine Politik der Sicherung des Friedens, der internationalen Zusammenarbeit und der Völkerfreundschaft durch. Aus den Annalen des großen Sieges über die faschistischen Horden kann niemand seinen Namen streichen, er bleibt auf ewig damit verbunden. Die sowjetische Politik unter Führung J.W. Stalins schuf in Europa in Wahrheit alle Voraussetzungen, die Herde eines neuen Krieges zu beseitigen und ein friedliches Leben für Europas schwergeprüfte Völker zu sichern.
Der ungeheure Aufschwung der UdSSR zu einem mächtigen Industriestaat, zu dem Staat mit der damals produktivsten Landwirtschaft der Welt, auch dies ist untrennbar mit Stalins Werk verbunden. Er war der Inspirator der Fünfjahrpläne, der Organisator dieses gigantischen Kampfes. Deshalb verehrten ihn die Sowjetvölker so sehr.
Dieses Land gab allen Arbeitern der Welt ein Beispiel für ihre Zukunft, füllte ihre Hoffnungen mit einem konkreten Inhalt.
Nicht umsonst war die kommunistische Weltbewegung nie so stark wie zu Stalins Zeit.
Nicht nur die Millionen und Abermillionen Werktätigen, die sich damals in die Reihen der kommunistischen Parteien einreihten, verehrten Stalin und sahen in ihm zu Recht ihren Führer. Auch viele, viele Millionen Menschen, die keine Kommunisten waren, sahen in Stalin ihren Freund, einen von ihnen, der Spanien zu Hilfe gekommen war, der Hitler schlug, der für Deutschlands Einheit kämpfte und so vieles andere mehr tat.
Der „Stalinismus“, wie ihn die heutige westlich-kapitalistische Propaganda nennt, das war nichts anderes als der wahre Sozialismus, die Herrschaft der Arbeiterklasse und ihrer Partei.
Wenn das reaktionäre Vorgehen der heutigen Machthaber im Osten Europas von der Westpropaganda des öfteren „Stalinismus“ genannt wird, so ist dies nur ein Versuch, Stalin und den Sozialismus zu verunglimpfen.
Denn diese Leute, die heute in den einst sozialistischen Ländern herrschen, waren nicht nur diejenigen, die der Anti-Stalin-Propaganda überhaupt erst wieder Auftrieb gaben, sondern sie waren es auch, die das politische System in ihren Ländern, unter Beibehaltung der Bezeichnung „sozialistisch“, veränderten. In der DDR wurde unter der Leitung der Ulbricht und Konsorten in den sechziger Jahren das „Neue Ökonomische System der Planung und Leitung“ in der Wirtschaft eingeführt, das nicht neu war, sondern die Rückkehr zum Kapitalismus bedeutete. Ungarn wurde wie Polen zu einem Land mit offen kapitalistischer Landwirtschaft, mit immer offener kapitalistisch organisierter Industrie gemacht und so weiter.
Und die heutigen Herrscher der Sowjetunion, die sich als Antistalinisten profilieren, sie waren es, die erst ein Regime der Unterdrückung der werktätigen Massen geschaffen haben, die heute aus der UdSSR allerdings eine imperialistische Großmacht gemacht haben.
Nicht umsonst hatte Stalins Kampf in den letzten Jahren unter anderem auch solchen Leuten wie Chruschtschow und Kossygin gegolten, die er für ihre vorgetragenen abenteuerlichen Pläne zur Wirtschaftsreform nicht nur kritisierte, sondern auch bekämpfte.
Sein ganzes Leben lang galt seine Ironie, sein ganzer Spott, seine Verachtung und sein Kampf den Bürokraten, den menschlichen Tonbändern, den Kanzleimenschen - eben jenen Schichten, auf die gestützt Chruschtschow und seine Nachfolger in der KPdSU(B) jenen Putsch erfolgreich durchführen konnten, der nicht nur vielen Kommunisten das Leben, sondern auch die Sowjetvölker ihre Freiheit kostete.
Stalin verteidigen - das heißt heute den Marxismus-Leninismus, den Sozialismus verteidigen!
Von Stalin lernen, das heißt heute, wie eh und je siegen lernen!
Deshalb haben zahlreiche marxistisch-leninistische Parteien das Jahr 1979, das hundertste Geburtsjahr Stalins, zum Stalin-Jahr erklärt, auch unsere Partei.
Deshalb hat das ZK der KPD/ML auch die Herausgabe dieser Broschüre beschlossen, um der einmütigen Hetzkampagne aller Reaktionäre gegen Stalin, die auch so viele ehrliche und fortschrittliche Menschen beeinflusst, entgegenzutreten.
Sie soll die Mitglieder unserer Partei in die Lage versetzen, Stalins Werk noch besser verteidigen zu können, eine Aufgabe, der unsere Partei seit ihrer Gründung stets nachkam.
Sie soll jedem Fragenden Antwort geben und den wahren Stalin zeigen.
Stalins Name wird noch in den Herzen der Völker loben, wann niemand mehr die Namen seiner Verleumder kennt!